Erwachsenenbücher

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Sachbuch/Belletristik

Ausgewechselt

Gespräche über die Lebensmitte

„Vor acht, neun Jahren habe ich einen richtigen Knall gekriegt. Damals habe ich das Unterste zuoberst gekehrt und mich nochmal komplett verändert, oder besser: mich neu erfunden?“
Mirko, 46 Jahre

Eigentlich wollte ich mich nicht mit den Wechseljahren beschäftigen, ich dachte, wenn ich ihnen keine Energie widme, übersehen sie mich und gehen an mir vorbei. Leider hat das nicht funktioniert“
Kathrin, 51 Jahre

„Ich habe lange hin- und her überlegt. Die Gedanken sind nur noch gekreist. Bleiben oder Gehen. Familie oder Neustart. Irgendwann war da eine Stimme, die gesagt hat, Wenn du es jetzt nicht tust, wirst du es ein Leben lang bereuen.“
Tino, 51 Jahre

Acht Männer und acht Frauen erzählen von sich,
 von ihren Gedanken, Gefühlen, ihren Verwirrungen, Erkenntnissen
und den Turbulenzen in der verrückten Zeit in der Mitte des Lebens.

Winterschmetterlinge

Wenn Paare erzählen, wie sie einander kennengelernt haben, wie sie einander vielleicht (nicht) gesucht und (trotzdem) gefunden haben, leuchten ihre Augen und ihre Gesichter strahlen. Es ist, als würden sie ihre mitunter vom Alltag vernachlässigte Liebe mit dem Erinnern an diese Zeit übergroßer Schmetterlinge im Bauch neu beleben. Auch den Zuhörenden erreicht diese Liebe, erwärmt ihn und weckt eigene Erinnerungen.

„Winterschmetterlinge“ sind eine Sammlung wunderschöner Liebesgeschichten und eine Einladung, diese Liebe miteinander zu teilen.

Briefwechsel

Stimmungsbild einer viralen Krise.

Während Corona die Menschen rund um Hannelore und Nora spaltet, wird das Virus für die beiden Frauen zum bindenden Element.

Es ist die Frage ihres zehnjährigen Enkels Max: „Oma glaubst du eigentlich, dass Corona so wichtig ist, dass die Kinder später in den Geschichtsbüchern darüber lesen werden?“, die die 74-jährige Hannelore dazu veranlasst, Freunde und Bekannte zu bitten, ihre Gedanken und Meinungen zur Corona-Krise aufzuschreiben.

Eine der Adressatinnen ist die 47-jährige Nora. Zwischen der jungen Autorin und Hannelore entwickelt sich ein reger Briefwechsel. Obwohl die beiden Frauen durchaus konträre Sichtweisen auf die von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufene Pandemie und die damit verbundenden Maßnahmen haben, zeigen sie auf frappierend einfache Art, wie man miteinander im Gespräch und sich dabei wohlgesonnen bleiben kann.

Ganz nebenbei sammeln sie die Meinungen und Gedanken ihrer Freunde und weben diese in ihren sehr bewegenden Briefwechsel ein.

Ich möchte einfach noch Bäume ausreissen! Aber nur kleine.

„Wie tickten die Menschen früher?
Wie lebten sie? Was ist aus ihnen
geworden? Und wie konnten sie die
sein, die sie einmal waren?“
Mich interessieren weniger die
großen Politiker und Heerführer,
nein, ich will wissen, wie lebten die
einzelnen kleinen Menschen, die
den Großen ihr Leben und ihre
Kriege erst möglich gemacht
haben.
Doreen Mechsner hat zwölf zufällig
ausgewählte fast Hundertjährige
nach ihren Leben, ihren Erfahrun-
gen und ihren Erkenntnissen be-
fragt. Ihre Gesprächsprotokolle
widerspiegeln einhundert Jahre
deutscher Alltagsgeschichte.

Wege

Wie bist du aufgewachsen? Was ist Heimat für dich? Woran glaubst du? Hast du Sorgen? Hast du Träume? Wie sieht dein Alltag aus? Woraus schöpfst du Kraft? Glaubst du an Schicksal?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen im Gepäck nimmt uns Doreen Mechsner mit auf eine Reise in achtzehn verschiedene Leben. Acht Frauen und zehn Männer, darunter die DDR-Radsportlegende Täve Schur, die Schauspielerin Maria Simon, die gehörlose Erzieherin Claudia sowie Ulrich, ein ehemaliger Stasi-Offizier, erzählen überraschend offen von ihren Familien, ihrer Arbeit, ihren Gefühlen, ihrem Glauben, von Liebe, von Ängsten, von Verletzungen, von Trauer, von Wut, von Kriegs- und Wendeerlebnissen, von ihren Träumen und Wünschen, von Alter und Tod.